Bild der Basilika St. Martin

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Missionsbericht 2009
der Pfarrgemeinde St. Martin

Die Pfarrgemeinde St. Martin hat auch im vergangenen Jahr 2009 in notgeratene Menschen in den vielen Katastrophen und Hungersgebieten mit ihrem Gebet begleitet und mit hochherzigen Spenden unterstützt.

Aktionen

Die kleinen und großen Sternsinger marschierten zum Jahresbeginn durch unser Pfarrgebiet und erhielten 6197 € für das Kindermissionswerk Aachen. Der Preisschafkopf am 14. Februar fand wieder guten Anklang.Unser Hr. Pfarrer konnte 116 Kartenfreunde im Pfarrheim begrüßen. 2040 € Reingewinn wurden eingespielt. Die Jugend servierte am 29. März eine sehr delikate Fastensuppe im Pfarrheim. In Verbindung mit einer Informationsausstellung rund um die Erstkommunion, wurde dieses Angebot sehr gut angenommen. Der eigens im Oktober aufgestellte Opferstock für die Opfer des Seebebens in Samoa und Sumatra erbrachten erfreuliche 1679 €. Seit vielen Jahren wird in unserer Pfarrei der Nikolausdienst angeboten, der Reinerlös von 700 € wurde auch heuer wieder für die Missionsarbeit zur Verfügung gestellt.
Verkaufsaktionen für den "Fairen Handel", der Verkauf von Martinsgänsen aus Lebkuchenteig, Aktionen zum Sonntag der Weltmission gehören zum festen Programm in unserer Pfarrgemeinde und erbrachten 1500 € . Bereits zum drittenmal übernahmen der PGR zum Weltaidstag am 28. Nov. den Sozialstand innerhalb des Weihnachtsmarktes. Der Verkaufs und Spendenerlös betrug 950 €. Der Frauenbund St. Martin hat durch seine unermüdlichen Aktionen 1500 €. für verschiedene Missions und Sozialeinrichtungen zur Verfügung gestellt.

Kleider, Brillen und Briefmarken

Ein Lkw und ein Tieflader transportierten 11 Tonnen brauchbare Kleidung, gebündelte Schuhe und Federbetten zur Sammelstelle "Missio Bayern" in Kemnath. Die Benediktiner - Abtei Münsterschwarzach hat uns mitgeteilt, dass die Sammelstelle in Kemnath leider aus personellen und wirtschaftlichen Gründen zum 1. März 2010 geschlossen wird. Weiterhin werden gebrauchte Brillen im Pfarrbüro für die Aktion "Licht für Afrika" und Briefmarken in der Basilika, nähe Fatimaaltar, für die Mission gesammelt.

Wo wirken unsere Missionare und Missionsschwestern

Pater Helmut Huber vom Missionsorden der Weißen Väter, betreut auch weiterhin von München aus die Hilfseinrichtungen für die "Straßenkinder in Nairobi/ Kenia". Leider lässt sein gesundheitlicher Zustand einen persönlichen Missionseinsatz im Moment nicht zu.

Sr. Ilse Zimmermann vom Institut St. Bonifatius, wirkt in der Grenzstadt Save in Ruanda im Kinderhospiz für Aidskranke, Waisen und Flüchtlinge. Für viele Kinder ist diese Einrichtung die einzige Anlaufstelle um zu überleben.

Sr Ferrera Weinzierl vom Orden der Missionsdominikanerinnen Strahlfeld, betreut eine Missionsstation in Harare / Zimbabwe für Waisenkinder, Straßenkinder und Aidskranke. Elternlos irren hier die Kinder umher und finden in den Missionsstationen wieder Lebensmut und menschliche Wärme.

Sr. Monika Kopf im Orden der Steyler Missionsschwestern, wirkt in Brasilien. Das besondere Anliegen der Missionsstation ist hier der Aufbau und die Betreuung von Bildungseinrichtungen für Jugendliche und Erwachsene in den Elendsvierteln der Großstädte.

Seit vielen Jahren wird von unserer Pfarrgemeinde das Missio Förderprojekt "Bildungschancen - auch für Mädchen im Sudan" unterstützt. Missio München betreut hier die ständig vom Krieg und Terror gejagten Familien im westlichen und südlichen Sudan.


Der Pfarrgemeinderat St. Martin bedankt sich für alle durchgeführten Aktionen und sagt allen stillen Betern und großherzigen Spendern ein herzliches "Vergelt's Gott".


Pfarrgemeinderat St. Martin
Amberg, den 20. Februar 2010

 Missionsbericht_2009.pdf
 Missionsspendenaufkommen_2009.pdf
 Sammelstelle_Kemnath.pdf