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Neuer Stadtpfarrer von St. Martin feierte erste Messe mit seiner Pfarrei

Hauptaufgabe ist die Verkündigung

Neuer Stadtpfarrer von St. Martin feierte erste Messe mit seiner Pfarrei. Vorfreude der Gläubigen auf Thomas Helm ist groß.
Von Gerd Spies

Herzlicher Empfang der Kleinen des Kindergartens St. Martin. Foto: age

 

AMBERG.. „Nun, hier bin ich!“ Thomas Helm (38), der neue Stadtpfarrer der Amberger Pfarrei St. Martin, stellte sich am Sonntag mit einer feierlichen Messe den zahlreichen Gläubigen seiner neuen Pfarrei vor. Der für einen Gottesdienst ungewöhnliche Applaus belegt die Vorfreude auf den aus Sulzbach-Rosenberg stammenden Nachfolger des im April verstorbenen Stadtpfarrers Franz Meiler.

Schon vor dem Einzug in die Basilika St. Martin warteten die Kleinen des Kindergartens der Pfarrei mit Leiterin Edeltraud Breu auf dem Marktplatz, um ihren neuen Pfarrer zur Begrüßung jeweils eine Rose zu überreichen.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Schaller sprach vor dem Gottesdienst zu den Gläubigen.

 

Vor dem Gottesdienst bedankte sich die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Schaller bei Pfarrvikar Pater Dr. Augustin, der die Zeit nach dem überraschenden Tod von Monsignore Meiler überbrückt hatte. Die Gläubigen der Pfarrei rief sie auf: „Nehmen Sie unseren neuen Pfarrer so an, wie er ist!“

Wie ist er denn? Kann er predigen? Kann er einigermaßen singen?“ Solche Fragen über den „Neuen“ würden natürlich zu Recht derzeit die Pfarrei beschäftigen, meinte der neue Stadtpfarrer. Mit einer Schultüte, passend zum Schulanfang, gefüllt mit ganz bestimmten Utensilien, versuchte Thomas Helm zu veranschaulichen, was für ihn in seinem neuen Amt wichtig sei.

  

Aus einer Schultüte ließ der neue Stadtpfarrer in seiner Predigt die Gegenstände holen, die symbolisch für ihn wichtig sind.

 

Da war zum einen das Wappen der Stadt Sulzbach-Rosenberg, das seine Herkunft symbolisieren sollte. Als ehemaliger Herzogstädter, der inzwischen viele Jahre in Regensburg gelebt hat, sei ihm bewusst, dass für ihn jetzt nicht mehr Regensburg, sondern Amberg die schönste Stadt der Oberpfalz sei, und nicht mehr das Annabergfest, sondern das Bergfest auf dem Amberger Mariahilfberg das schönste sei, erklärte er schmunzelnd. Natürlich sorgte das gleich für viele Sympathien bei den Gläubigen von St. Martin.

Der neue Stadtpfarrer Thomas Helm bei seinem ersten Gottesdienst in der Basilika St. Martin.

 

Ein Fernglas sollte den Weitblick symbolisieren, den die Kirche bei der Frage, wo ihr Weg hingehen soll, benötige. Mit einer Bibel aus der Schultüte wollte der neue Stadtpfarrer verdeutlichen, dass er als Priester in der Verkündigung des Glaubens, der Botschaft Christi seine Hauptaufgabe sehe. Ein Reiseführer über seine Lieblingsstadt Rom stehe symbolisch für seine Absicht, Pilgerreisen, die zusammenschweißen würden, in die Heilige Stadt zu organisieren. „Ich mache gerne Pilgerfahrten“, so Thomas Helm. Mit einer Hostien-Dose, mit deren Hilfe man auch den Leib Christi den Kranken nach Hause bringe, wollte er versinnbildlichen, dass er als Stadtpfarrer gemeinsam mit den Gläubigen Kirchenfeste in vielfältigen neuen Variationen ins Leben rufen möchte. Schließlich sollte ein Wollknäuel, mit dem man ein Netz spannen könne, Symbol dafür sein, dass er seine Aufgabe nur als Teil eines großen Netzwerkes, vernetzt mit den Mitgliedern der Pfarrgemeinde, erfüllen könne.

 

Der für den neuen Stadtpfarrer geschmückte Altar.

 

Seit dem 1. September ist nun der ehemalige Diözesanseelsorger des Bistums Regensburg in die großen Fußstapfen des verstorbenen Stadtpfarrers Franz Meiler getreten. Am 15. Oktober wird die Amtseinführung noch mit einer großen Feier vollzogen. Die erste gemeinsame Messe in der Basilika St. Martin zeigte, dass die Vorfreude auf den „Neuen“ groß ist. Dass er predigen und singen kann, hat er schon mal mit Bravour bewiesen.

Quelle: 

 

 


24. SONNTAG IM JAHRESKREIS  - 17. September 2017

„Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.“ -  Mt 18,35.

 


 
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