Förderung der Sanierungsmaßnahmen

Sie können gerne mit einer Spende per Überweisung die Sanierungsmaßnahmen fördern. Auf Wunsch erhalten Sie für Ihre Spende eine Spendenbescheinigung.
Bitte teilen Sie uns hierfür Ihre Postanschrift mit.


Das Spendenkonto lautet:
Kath. Kirchenstiftung St. Martin
IBAN: DE44 7525 0000 0240 1001 15

Pfarrgemeinde und Kirchenverwaltung sagen Ihnen für Ihre Unterstützung ein herzliches „Vergelt's Gott“.
Josef Beer, Kirchenpfleger


Start des 2. Ausführungsabschnitts der Außensanierung

Der Aufbau des Fassadengerüstes auf der Ostseite und im Inneren der Basilika St. Martin weisen darauf hin, dass der 2. Ausführungsabschnitt der Außensanierung gestartet ist.
Dieser umfasst im Wesentlichen die Restaurierung der wertvollen Buntglasfenster einschließlich Einbau einer Schutzverglasung und der Maßwerke. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um 5 Obergadenfester und 5 Kapellenfenster in der Apsis.
Gleichzeitig erfolgt die Restauratorische Bearbeitung des Natursteins der Kirchenfassade auf der Ostseite.
Des Weiteren wird in Kürze mit der umfangreichen Sanierung der Gebäudehülle der historischen Ölbergkapelle und mit den Figuren begonnen.
Fertigstellung dieses Ausführungsabschnittes ist für den Herbst 2023 vorgesehen, bevor dann abschließend die Außensanierung der Westseite geplant ist.

Restaurierte Basilika-Fenster zurück in St. Martin

Der 1. von 3 Ausführungsabschnitten ist auf den Zielgeraden. Die Arbeiten an der Natursteinfassade auf der Südseite der Basilika sind abgeschlossen. Der Arbeitsprozess war sehr umfangreich und umfasste u. a. die Sanierung der Maßwerke, Quereisen, Fugen und Rippen. Sehr viel handwerkliches Geschick und große Motivation zeigen die Mitarbeiter der Firma Bauer-Bornemann im Umgang mit Material und Werkzeug.

Die Innen- und Außengerüste werden ab nächster Woche wieder abgebaut und der Ausgang des mittleren Portals auf der Ölbergseite wird bis Weihnachten wieder geöffnet sein.

Was die wertvollen Buntglasfenster auf der Südseite anbelangt, so sind die Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten, die in der Werkstatt der Firma Peters in Paderborn durchgeführt worden, abgeschlossen und jetzt wieder eingebaut worden. Zudem wurden sie mit einer Schutzverglasung ausgestattet. Diese Buntglasfenster bereichern mit ihrem beeindruckenden beeindruckenden Farb- und Lichtspiel die Ausstattung der Basilika.

Übrigens stammen die heutigen Glasgemälden aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, nachdem bei einem Beschluss während des Spanischen Erbfolgekrieges im Jahr 1703 alle Fenster des Gotteshauses zerstört wurden.

Wer sich näher dazu informieren möchte, dem empfehlen wir an dieser Stelle den interessanten Beitrag mit dem Titel „Gotteslob und Bürgerstolz-Die Glasgemälde von St. Martin- in unserer Jubiläumchronik, die Sie im Pfarrbüro für 24,80 EUR käuflich erwerben können.

Auch die Amberger Zeitung berichtet in einem Beitrag über die Rückkehr der restaurierten Fenster.


Dezember 2021 - Die ersten Buntglasfenster kehren zurück

Die ersten Buntglasfenster sind nach der Restaurierung und Konservierung wieder zurück und werden wieder in die  3 Kapellen der Basilika eingebaut. Stadtpfarrer Thomas Helm und Kirchenpfleger Josef Beer sind zusammen mit der Fachbauleitung ganz begeistert über die sehr guten Ergebnisse der Restaurierungsarbeiten (siehe Detailaufnahmen).

Mit der Fertigstellung des vollständigen Einbaues der Glasmalereien für diesen Bauabschnitt wird bis zum 3. Advent gerechnet.


11.11.2021 - Die Glocken läuten wieder

Sicherlich haben Sie es schon wahrgenommen oder gehört – die Kirchenglocken erklingen wieder! Was ist neu in der unteren Glockenstube, in der sich 7 Glocken befinden?

Erstmals wurde die Glocke 7 sog. „Sperrglocke“ mit einem Motor ausgestattet und ist nun die Läuteanlage integriert , so dass nun das Hauptgeläut aus insgesamt 7 Glocken besteht.

Darüber hinaus haben alle Glocken neben neuen Antriebsrädern neue Klöppel und Holzjoche (mit Ausnahme Nr. 7) erhalten, damit beim Läuten künftig Turmschwingungen vermieden werden. Die älteste Glocke, Elferglocke gegossen im Jahr 1318, war seit mehr als  7 Jahre lang nicht mehr zu hören und bereichert ab sofort wieder die Läuteordnung.

Weitere 2 Glocken nämlich die Arme Sünder-Glocke und die Feuerglocke befinden sich in der oberen Glockenstube und sind nur per Seil oder mit Schlag bedienbar. Diese sind nicht in die Läuteanlage integriert

Nachfolgend eine Vorstellung der einzelnen Glocken:


Oktober 2021 - Einbau der Rundscheiben- und Schutzverglasung

Die neuen Rundscheibenfenster und Schutzverglasungen sind in den Werkstätten gefertigt worden, jetzt wurden die ersten Gläser in den Obergadenfenster der Basilika St. Martin eingebaut; in ein paar Wochen werden die restaurierten Buntglasfenster montiert werden.


September 2021 - Natursteinfassade, Obergaden- und Kapellenfenster

Die Sanierungsarbeiten an der Natursteinfassade und an den Obergaden- und Kapellenfenster nähern sich langsam dem Ende. Der Arbeitsprozess war sehr umfangreich und umfasste u. a. die Maßwerke, Quereisen, Fugen und Rippen auf der Südseite der Basilika. Sehr viel handwerkliches Geschick und große Motivation zeigen die Mitarbeiter der Firma Bauer-Bornemann im Umgang mit Material und Werkzeug.

Im Laufe des Oktobers soll zunächst mit dem Einbau der Schutzverglasung der 5 Obergadenfenster begonnen werden, anschließend kommen die Bildglasfenster -die zwischenzeitlich restauriert wurden- aus der Werkstatt zurück und werden wieder montiert.

Wir rechnen damit, dass bis Weihnachten die Arbeiten und Einbauten abgeschlossen sind das Gerüst abgebaut werden kann.

Neben diesen Maßnahmen laufen die Vorbereitungen für die Optimierung der Läuteanlage. Ziel ist es, alle 7 Glocken samt Joche und Klöppel, die sich in der unteren Glockenstube befinden, in naher Zukunft zum Einsatz zu bringen.


April 2021 - Die Arbeiten hinter den Gerüstplanen

Hinter den Gerüstplanen an der Basilika St. Martin wird seit geraumer Zeit wieder fleißig gearbeitet.

Im ersten von vier Bauabschnitten werden u. a. die Rundscheibenverglasungen und die wertvollen Buntglasfenster auf der Südseite saniert. Darüber hinaus wird die Fassade nebst Sockelzone restauriert und teilweise durch Steinaustausch überarbeitet.  Ferner wird die Kreuzigungsgruppe und die Epitaphe an der Außenfassade restauriert. Die Arbeiten finden hinter den Gerüstplanen statt und sind daher von außen kaum wahrnehmbar.

Auch die historischen Glocken einschließlich Glockenstuhl wird optimiert. Weitere Angaben folgen demnächst.


Außensanierung 2020-2024

Nach der umfangreichen Turmsanierung, die 2017 abgeschlossen wurde, steht nun eine intensive Außensanierung der Basilika an. Das Schadensbild ist sehr umfangreich, folgende Maßnahmen sind im Einzelnen geplant:

  • Stellung eines Außengerüstes entlang der Kirchenfassade (Beginn auf der Südseite). Einbringen von einzelnen Innengerüsten in den Kapellen und auf dem Umgang vor den Fenstern. Diese Innengerüste dienen der Bearbeitung der Fenster und Maßwerke.
  • Notwendige Maßnahmen an den historischen Glocken und dem Glockenstuhl
  • Restauratorische Bearbeitung des Natursteins der Kirchenfassade (ca. 3.000 m2), der Maßwerkfenster (14 Obergadenfenster und 15 Kapellenfenster), der Epitaphe und der Figuren im Bereich des Kirchenschiffs sowie der Ölbergkapelle nebst Gebäudehülle der Ölbergkapelle.
  • Restaurierung der Buntglasfenster einschließlich Einbau einer Schutzverglasung
  • Sicherheitsrelevante Arbeiten an der Elektroinstallation der Kirche

Die beschriebenen Maßnahmen sollen in 4 Bauabschnitten durchgeführt werden, wir rechnen mit einer Dauer von über 4 Jahren. Die Gesamtkosten sind mit ca. 5,7 Mio. veranschlagt. Gefördert wird die Sanierungsmaßnahme von der Diözese mit 50%, vom Bayer. Landesamt für Denkmalpflege aus dem Entschädigungsfonds, Bundesmittel, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Stadt Amberg, dem Bezirk und der Messerschmitt-Stiftung. Ohne diesen Geldgebern, denen wir sehr dankbar sind, wäre eine solche erneute, gewaltige Baumaßnahme nicht darstellbar.

Auf dieser Seite wollen wir Sie immer auf den laufenden halten.

Für etwaige Unannehmlichkeiten während der Baumaßnahmen bitten wir um Verständnis.

Josef Beer, Kirchenpfleger