Warum sagen wir eigentlich „Amen“?
Manchmal genügt ein einziges Wort.
Ein Wort, das wir nach einem Gebet sprechen.
Ein Wort, das wir hören, wenn wir die Heilige Kommunion empfangen.
Ein Wort, das seit Jahrtausenden Menschen im Glauben verbindet.
Amen.
Amen stammt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie: „Ja, so ist es.“, „So soll es sein.“ oder „Darauf vertraue ich.“
Mit einem „Amen“ schließen wir ein Gebet nicht einfach ab. Wir machen es zu unserem eigenen. Wir sagen: „Ja, Gott, darauf vertraue ich.“
Auch der heilige Martin lebte aus diesem Vertrauen. Als er seinen Mantel mit dem Bettler teilte, wusste er nicht, welche Folgen das haben würde. Er handelte aus dem Glauben heraus – und vertraute darauf, dass Gott seinen Weg begleitet.
Vielleicht ist jedes Amen auch für uns eine kleine Einladung: Gott neu zu vertrauen – in den schönen Momenten des Lebens ebenso wie in den schwierigen.
Denn manchmal beginnt der Glaube mit einem einzigen Wort.
Amen.
Vielleicht sprechen Sie beim nächsten Gebet Ihr „Amen“ einmal ganz bewusst.
Wir wünschen Ihnen und Euch eine gesegnete Sommerwoche!

Warum klingt „Halleluja“ auf der ganzen Welt fast gleich?
Ob in Deutschland, Italien, Afrika oder Südamerika – ein Wort hören wir überall fast unverändert:
Halleluja!
Das ist kein Zufall.
„Halleluja“ stammt aus dem Hebräischen und bedeutet:
„Lobt den Herrn!“
Schon vor über zweitausend Jahren sangen die Menschen dieses Wort in den Psalmen. Bis heute ist es in nahezu allen Sprachen erhalten geblieben. Es gehört zu den wenigen Wörtern, die Christinnen und Christen weltweit miteinander verbinden.
Vielleicht ist das das Besondere an diesem Wort:
Wo Menschen „Halleluja“ singen, erinnern sie sich daran, dass Gott Grund zur Freude schenkt – auch dann, wenn das Leben nicht immer leicht ist.
Auch der heilige Martin wusste um diese Freude. Sein Leben war geprägt von Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Hoffnung. Er zeigte den Menschen, dass der Glaube nicht nur im Gebet sichtbar wird, sondern vor allem in den Taten der Liebe.
Wenn wir im Gottesdienst das „Halleluja“ anstimmen, bereiten wir uns auf das Evangelium vor. Wir öffnen unser Herz für die Frohe Botschaft Jesu.
Vielleicht hören wir dieses alte Wort beim nächsten Gottesdienst einmal ganz bewusst.
Denn manchmal verbindet uns ein einziges Wort mit Millionen von Christinnen und Christen auf der ganzen Welt.
Halleluja!
Wir wünschen Ihnen und Euch eine gesegnete Sommerwoche!

Was bedeutet eigentlich „Segen“?
Sechs Wochen lang haben wir gemeinsam hinter vertraute Worte geschaut. Heute endet unsere kleine Sommerreihe mit einem Wort, das uns jedes Mal begleitet, wenn wir einen Gottesdienst verlassen:
Segen.
Das deutsche Wort „segnen“ geht auf das lateinische benedicere zurück und bedeutet: „Gutes sagen“.
Wenn Gott uns segnet, spricht er uns seine Nähe und seinen Beistand zu. Der Segen ist deshalb weit mehr als ein schöner Abschluss des Gottesdienstes. Er ist Gottes Zusage:
„Ich gehe mit dir.“
Auch der heilige Martin lebte aus diesem Vertrauen. Er wusste sich von Gott begleitet und konnte gerade deshalb selbst für andere zum Segen werden – mit offenen Augen, helfenden Händen und einem mitfühlenden Herzen.
Nun gehen auch die Sommerferien zu Ende. Für viele beginnt wieder der gewohnte Alltag: Kinder und Jugendliche starten ins neue Schuljahr, manche beginnen eine Ausbildung, andere kehren an ihren Arbeitsplatz zurück oder nehmen neue Aufgaben in Angriff.
Gerade dann dürfen wir darauf vertrauen: Gottes Segen begleitet uns – nicht nur in der Kirche, sondern überall dort, wo wir leben, lernen und arbeiten.
Vielleicht nehmen wir deshalb beim nächsten Gottesdienst den Segen ganz bewusst mit. Nicht als Abschiedsgruß, sondern als Ermutigung für die neue Woche.
Zum Abschluss unserer Sommerreihe danken wir Ihnen und Euch herzlich fürs Mitlesen.
Vielleicht schaut Ihr beim nächsten Besuch unserer Pfarrkirche St. Martin mit neuen Augen auf ihre Fenster, den Altar oder die vielen kleinen Details. Denn hinter ihnen verbergen sich Geschichten des Glaubens – Geschichten, die bis heute weiterwirken.
Wir wünschen allen Kindern und Jugendlichen einen guten Start ins neue Schuljahr, allen Auszubildenden einen gelungenen Beginn und allen, die nach den Ferien in ihren Alltag zurückkehren, Kraft, Zuversicht und Gottes reichen Segen.
Bleibe behütet – und sei selbst ein Segen für andere.




Hier gibt es was Neues zur Außensanierung der Basilika.
Nach fünf Jahren Bauzeit findet die Außensanierung von St. Martin nun ein Ende. Auf dieser Seite sowie im Pfarrbrief haben wir Sie in den zurückliegenden Jahren über den Fortschritt der Arbeiten informiert. Trotz der langen Bauzeit und der vielen Unwägbarkeiten in diesen Jahren konnte der genehmigte Kostenrahmen eingehalten werden, was sehr erfreulich ist und bei den Baumaßnahmen dieser Größenordnung nicht immer gelingt.
Ich danke allen beteiligten Firmen, Projektanten sowie den Fördermittel- und Zuschussgebern, die diese Baumaßnahmen mit einem Volumen von 5,8 Mio. Euro ermöglicht haben.
Zwei Personen möchte ich an dieser Stelle aber im Besonderen danken: unserer Architektin Carola Setz aus Regensburg und unserem ehemaligen Kirchenpfleger Josef Beer. Frau Setz hat mit großem Engagement und Einsatz als zuständige Architektin die Sanierung betreut und Josef Beer seitens der Kirchenverwaltung die Maßnahmen begleitet und uns in zahlreichen Terminen hierbei vertreten.
Nicht zu vergessen sind auch die Mittelanträge bei den verschiedenen Fördergebern.
Vielen Dank für allen Einsatz.
Mit einem Pontifikalgottesdienst mit Hwst. H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Patrozinium wurde der Abschluss der Außensanierung gefeiert.
Ihr Pfarrer Thomas Helm


Nach den Sommerferien geht es auch bei den Martinsküken wieder los!
Ein Einstieg ist jederzeit möglich und ihr könnt euch bei weiteren Fragen gerne an Felicitas Alder unter martinskueken@amberg-st-martin.de melden.
Was immer so bei den Martinsküken los ist findet ihr auf dieser Seite.

Eine Übersicht über interessante und lohnenswerte Veranstaltung ausserhalb der Pfarrei ist hier zu finden.
Was wiegt so viel wie ein Auto und macht laute Töne? Wo verbirgt sich der größte Schatz der Kirche? Und wie hoch ist die Kirche eigentlich?
Bei unserer spannenden Führung durch die Basilika St. Martin gehen wir gemeinsam auf Spurensuche: Glocken, Taufbecken, versteckte Tiere und leuchtende Fenster – all das wartet darauf, von dir entdeckt zu werden!
🕵️ Bring deine Taschenlampe mit und schau dir alles ganz genau an!
Wir freuen uns auf dich!

Vom 21.04 bis 28.04.2025 führt uns die Pilgerreise nach Zypern - zum Rendevouzs der Völker und Kulturen.
Unter der Reiseleitung von Stadtpfarrer Thomas Helm tauchen wir in die Spuren des frühen Christentum und vieler anderen Kulturen ein.
Das ausführliche Programm ist hier zu finden. Das ausgefüllte Anmeldeformular ist bitte direkt an das Bayerisches Pilgerbüro zu senden.
Wir freuen uns schon jetzt auf die gemeinsame Pilgerreise




Als Christen glauben wir an die Kraft des Gebetes und beten darum immer wieder auch um den Frieden. In diesen Tagen beten wir besonders für den Frieden im Heiligen Land. Der Verein "Christen helfen Christen im Hl. Land e.V." hat ein Friedensgebet zur Verfügung gestellt, das die Mönche der deutschen Benediktinerabtei Dormitio in Jerusalem täglich zur Sext (Mittagshore) beten. Wir können uns mit diesem Gebet ihnen anschließen und mit Ihnen verbinden.
Das Friedensgebet ist hier zu finden und liegt auch in der Basilika zur kostenlosen Mitnahme aus.

Vom 22.05 bis 28.05.2024 führt uns die Pilgerreise nach Irland - zur Insel der Mönche und Heiligen.
Unter der Reiseleitung von Stadtpfarrer Thomas Helm tauchen wir in das christiliche Erbe dieses bezauberndes Landes und lassen uns in Knock von der Erscheinung der Muttergottes berühren.
Das ausführliche Programm ist hier zu finden. Das ausgefüllte Anmeldeformular ist bitte direkt an das Bayerisches Pilgerbüro zu senden.
Wir freuen uns schon jetzt auf die gemeinsame Pilgerreise

Mit dem Aschermittwoch beginnen wir die 40-tägige österliche Bußzeit zur Vorbereitung auf das Osterfest. Diese Tage und Wochen dienen nicht so sehr dem Fas-ten aus Gründen der Gesundheit, sondern der Vertie-fung und Erneuerung unseres Glaubens durch bewusstes Verzichten auf etwas. Zugleich—und das ist noch viel wichtiger—soll dabei das geistliche Leben intensiviert werden. Gemeinsam wollen wir in den kommenden 40 Tagen den Weg auf Ostern beschreiten.
In diesem Flyer haben wir wieder ein reichhaltiges Pro-gramm mit ganz unterschiedlichen Veranstaltungen und Feierformen für diese Zeit zusammengestellt. Sicher ist für jeden etwas dabei.
Herzliche Einladung zur Feier des Hausgottesdienst am 04.12.2023 und 24.12.2023.
Hier finden Sie den entsprechenden Impuls für den Hausgottesdienst.


Der Oktober ist der Rosenkranzmonat. Im Oktober immer freitags um 17 Uhr feierlicher Oktober-Rosenkranz in der Schulkirche und das ganze Jahr über samstags vor der Vorabendmesse. Wie er funktioniert kann der Sketchnote des Erzbistums Köln entonmmen werden:

Sollte eine Teilnahme an den ökumenischen Friedensgebete nicht möglich sein, finden Sie nachfolgend einige Friedensgebete und einen Friedens-Rosenkranz für Ihr stilles Gebet.

Auf dem Programm steht als erstes die Kantate BWV 131 "Aus der Tiefen ruf ich Herr zu dir" von Johann Sebastian Bach. Es handelt sich bei diesem Werk um eine der ältesten erhaltenen Kantaten Bachs, die wohl 1707 oder 1708, also zu Beginn seiner Amtszeit in Mühlhausen entstanden ist.
Der zweite Programmpunkt des Konzertes ist das Werk "Stabat mater" des italienischen Komponisten Giovanni Battista Pergolesi, das im 18. Jahrhundert als eine der populärsten und bekanntesten Vertonungen des gleichnamigen mittelalterlichen Gedichtes gilt, so beliebt, dass selbst Johann Sebastian Bach diese Komposition in einer seiner Kantaten verwendete.
Original nur für Sopran-, Altsolo und Streichorchester besetzt, erklingt im Konzert eine Fassung für gemischten Chor, Solisten und Streichquintett, die der Kirchenmusiker der Basilika St. Martin, Bernhard Müllers extra für dieses Konzert und für den Chor aus verschiedenen historischen Bearbeitungen zusammengestellt hat.
Unter seiner Leitung singt der neu gegründete Projekt-Kammerchor der Basilika St. Martin, der aus 12 jungen ambitionierten Sängerinnen und Sängern und aus Studierenden der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg besteht. Begleitet werden sie von dem Streichquintett der Amberger Sinfonietta und vom Kirchenmusiker der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit Christian Farnbauer an der Truhenorgel.
Der Eintritt beträgt 10 € und kann nur an der Abendkasse entrichtet werden, Einlass ist ab 16:15 Uhr.

Das Pfarrbüro ist in den Herbstferien vom 31.10. – 04.11.2022 für den Parteiverkehr geschlossen. Ab Montag, 07.11.2022 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.
In wichtigen und dringenden Angelegenheiten ist in dieser Zeit ein Seelsorger unter der Telefonnummer des Pfarrbüros 09621 / 12455 für Sie erreichbar.
Wir danken für Ihr Verständnis!

Die Filialkirchenstiftung Amberg Mariahilfberg sucht zum 01.01.2023 einen Mesner (m/w/d) in Teilzeit, der auch vertretungsweise Arbeiten in der Pforte (Pfarrsekretariat) mit übernehmen soll. Der Beschäftigungsumfang beträgt 18 Stunden/Woche.
Ihre Aufgaben sind im Wesentlichen:
Ihr Anforderungsprofil:
Wir bieten:
Bitte senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen, bevorzugt per E-Mail an:
kloster@mariahilfberg-amberg.de
Pater Seraphin Broniowski OFM
Kirchenverwaltungsvorstand
Kirchenverwaltung Amberg Mariahilfberg
Auf dem Mariahilfberg 3
92224 Amberg

Die Tradition der Fußwallfahrt der Amberger Pfarreien zu „Maria Heil der Kranken“ auf dem Habsberg wird auch heuer aufrecht erhalten.
Zum 120. Mal machen sich die Gläubigen am Sonntag, 08.05.22 zu Fuß auf den Weg. Abmarsch ist um 02.00 h an der Sebastianskirche. Beginn des Wallfahrtsgottesdienstes ist um 09.30 h.
Weitere Infos zur Wallfahrt gibt es auf den Plakaten in den einzelnen Kirchen oder unter Tel. 85466. Unterwegs wird es eine Brotzeitpause in Mühlhausen (Maschinenhalle) geben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Rückfahrt ist selbst zu organisieren.
Copyright: PDE
Im Flyer finden Sie alle wichtigen Termine und Veranstaltungen während der Fastenzeit.
Besonderer Hinweis gilt den drei Fastenpredigten und auf die modernen Kreuzwegbilder des Künstlers Gerd Seidel, die während der gesamten Fastenzeit in der Basilika St. Martin ausgestellt sind.



Die Anmeldung zur Firmung 2022 in St. Martin ist noch bis zum 19. November 2021 möglich.
Bitte hierzu die ausgefüllte Anmeldung sowie die Datenschutzerklärung im Pfarrbüro abgeben. Alle später eintreffenden Anmeldungen werden für die Firmung 2023 berücksichtigt.
Die Firmlinge stellen sich im Familiengottesdienst am 28.11.2021 um 10:30 Uhr der Pfarrgemeinde vor.